Die Feuerstelle

aus dem schlauen Buch, dem Pfadfinder-Buch zum mitgestalten

Wenn wir ein Feuer machen wollen wir natürlich dass es sicher ist und dass wir möglichst wenig Schaden an unserem Lagerplatz anrichten ("Leave no trace"). Da ist eine vernünftige Feuerstelle unumgänglich. Ziel einer jeden Feuerstelle ist es:

  • Zu gewährleisten dass das Feuer nicht auf anderes Brennbares übergreift.
  • Die Vegetation bzw den Boden vor der Hitze zu schützen. Dies ist nicht nur auf Wiesen wichtig, sondern auch dort wo im Moment nichts wächst da das Feuer den Boden "ausglüht" und so für eine gewisse Zeit unfruchtbar macht.
  • Die "Abfälle" unseres Feuers wie Asche, Kohle und Holzreste zu verstreuen, wenn möglich, da sie ein guter Dünger ist.
  • Praktischen Gesichtspunkten zu genügen, z.B. ist ein Kochfeuer viel bequemer wenn es ein wenig vom Boden weg ist und man sich nicht immer bücken muss. Da Pfadfinder aber an sich kein Problem damit haben kann man auch zum Kochen ein wirkliches Kochfeuer machen, indem man dickere Äste zu einem Quadrat im Paletten abwechselnd schichtet und den Hordentopf direkt daraufstellt. Wenn das Gericht länger dauert muss man den Topf eventuell anheben um Äste nachzulegen. Nicht zu groß machen, sonst kippt der Topf um, sobald der Ast oder Stamm weggebrannt ist.

Grundsätzlich gibt es natürlich unzählige Arten dies zu erreichen und der klare Menschenverstand hilft hier schon weiter, einige Formen wollen wir aber doch gesondert erwähnen weil sie sich besonders bewährt haben oder im Pfadfinderischen Umfeld besonders häufig ist. Welche Art der Feuerstelle ihr wählt hängt natürlich von den Gegebenheiten (Untergrund, verfügbares Material und Zeit) und der Zielsetzung (Lagerfeuer, Kochfeuer) ab.

Steinring

Grube

Feuertisch

Feuerschale

'Persönliche Werkzeuge