Sonne, Mond und Sterne
aus dem schlauen Buch, dem Pfadfinder-Buch zum mitgestalten
Sicherlich das urspünglichste Werkzeug bei der Orientierung war der Sonnenstand, und in vielen Fällen werden wir ihn instinktiv und unterbewusst immer noch ein wenig mitverwenden (z.B. um eine Richtung zu halten). Aber man kann die Sonne natürlich auch bewusst und mit besseren Resultaten verwenden. Zunächst einmal ist die wichtigste Information in diesem Zusammenhang eine ganz einfache: Die Sonne geht im Osten auf und im Westen unter. Als Eselsbrücke kann man sich daran erinnern dass Japan auch gerne als "Land der aufgehenden Sonne" bezeichnet wird. Mittags steht die Sonne dann (auf der Nordhalbkugel) in etwa im Süden. Wer es etwas genauer haben möchte und eine Uhr parat hat kann das Schema im Bild verwenden. Dabei wird der Stundenzeiger der Uhr auf die Sonne gerichtet, und dann der kleinere Winkel zwischen dem Stundenzeiger und 12 Uhr halbiert. das Resultat ist die Richtung nach Süden. Das kann man natürlich auch im Kopf machen wenn man nur eine Digitaluhr hat. Um maximale Genauigkeit zu erreichen muß die Winterzeit genommen werden, im Sommer muß man also eine Stunde abziehen.


