Tradition

aus dem schlauen Buch, dem Pfadfinder-Buch zum mitgestalten

Die Pfadfinderei ist schon sehr alt (siehe Geschichte) und mit der Zeit haben sich viele schöne Bräuche und Traditionen entwickelt. Einige gehen auf den Gründer der Pfadfinderbewegung BiPi zurück, andere auf die Bündische Jugend, viele wurden von Fahren "mitgebracht" oder in Lagern "erfunden" und bewahrt.

Hier wollen wir erstmal die üblichen Bräuche (im ganzen Deutschprachigen Raum) erwähnen, und dann unten noch auf die speziellen, ausgefallenen oder auch nicht mehr aktuellen Bräuche und Traditionen eingehen.


Eine Grundlage der Pfadfinderei ist das Versprechen denn wir sind eine Lebensgemeinschaft und nicht nur ein Verein. Mit dem Versprechen bezeugt jeder Pfadfinder, dass er Teil seiner Gruppe und der Weltgemeinschaft aller Pfadfinder sein will, und die Regeln anerkennt. Das Versprechen wird in ganz verschiedenen Formen abgelegt, fast jeder Stamm hat seine eigenen Traditionen, um diesem Eintritt in die Pfadfindergemeinschaft einen gebührenden Rahmen zu verschaffen. siehe: Versprechensfeier

Das "kohten", also das zelten in schwarzen Baumwollzelten ohne Boden, ist eine der am meisten gepflegten Traditionen, moderne Igluzelte sind leicht, wasserdicht und billig. Kohten müssen gepflegt werden, sind schwer zu tragen, und komplizierter aufzubauen. Sie machen aber einen wesendlichen Bestanteil der Pfadfinderromantik aus und sind nicht mehr wegzudenken. Mehr dazu bei: Kohte oder Jurte

Der Affe ist eine Fahrtentradition; die Armeetornister der Schweizer Armee (mit Fell) oder die deutschen, meist mit Stoff bezogen, sind nie dafür gedacht gewesen, mit schwerem Gepäck unterwegs zu sein! Aber es kann alles drangehängt werden - die Kohtenbahn als "Affenrolle" obendrauf und dann in Lederhose und Juja auf Wanderfahrt - so ist das traditionelle Sippenleben.

Es findet alle vier Jahre ein Bundeslager statt, zu dem alle Mitglieder ab 11 Jahren eingeladen sind. Ebenfalls alle vier Jahre (jeweils in zweijährigem Abstand zu den Bundelagern) findet regelmäßig eine Bundesfahrt statt, bei der alle Mitglieder ab 12 Jahren mehrere Wochen in fremde Länder auf Fahrt gehen.


Das Führungsprinzip hat Tradition in der Bündischen Jugend, der BdP ist inzwischen vollständige demokratisch Strukturiert, wobei immer noch gilt, dass der Sippenführer in der Gruppe das sagen hat (bis er abgewählt wird, ebenso der Stammesführer, wenn der Stamm etwas unternimmt! Allerding sind Pfadfinder immer eine gemeinschaft so das wir keine Militärischen Befehls / Gehorsams Struckturen brauchen, wie BiPi sie bei der Gründung der Pfadfinderei vorgesehn hat!

'Persönliche Werkzeuge